Demonstration gegen das geplante neue Versammlungsrecht in Baden-Württemberg

Aufruf zur Demonstration gegen das geplante baden-württembergische Versammlungsgesetz am 6. Dezember

Ja zum Grundrecht auf Versammlungsfreiheit!
Nein zur Verschärfung des Versammlungsgesetzes! - Unterstützt vom LJR!


Die baden-württembergische Landesregierung will ein neues Versammlungsgesetz, das das Bürgerrecht auf Versammlungsfreiheit erheblich einschränkt. Es schafft bürokratische Hürden, sieht die Registrierung, Überwachung und Erfassung der Teilnehmer/innen vor und gibt Polizei und Behörden die Möglichkeit für willkürliche Erschwernisse, Eingriffe in die Versammlung und die Rechte der Versammelten.
Das Recht auf Versammlungen im Saal wird eingeschränkt:
Obwohl das Grundgesetz nur für Versammlungen unter freiem Himmel gesetzliche Beschränkungen zulässt, sieht das neue Versammlungsgesetz nun auch für Versammlungen im Saal Einschränkungen vor:
- Behörden können in das Selbstbestimmungsrecht von Organisationen eingreifen. Z.B. kann demokratisch gewählten Vorsitzenden die Leitung einer Versammlung untersagt werden.
- Die Behörde kann die Benennung einer von ihr festgelegten Zahl von Ordnern (mit Wohnsitz und Geburtsdatum) verlangen und gleichzeitig Ordner als ungeeignet ablehnen und somit Versammlungen undurchführbar machen.
- Der Versammlungsleiter macht sich strafbar, wenn er nicht rechtzeitig „Gewaltbereitschaft“ erkennt und die Versammlung beendet.
Die Demonstrationsfreiheit wird ausgehöhlt:
Noch dramatischer sind die Einschränkungen für Demonstrationen und Kundgebungen im Freien:
- Schon zwei Personen gelten künftig als Versammlung. Das kann z.B. bedeuten, dass bereits die Aufstellung von Streikposten bei einem Arbeitskampf als Demonstration angemeldet werden muss.
- Die Anzeigefrist soll verlängert werden auf 72 (statt 48) Stunden vor der ersten Einladung zur Versammlung.
- Bei der Entscheidung über Verbot und Auflagen könnten die „Rechte Dritter“ wie z.B. Verkehrsteilnehmer und Gewerbetreibende eine wesentliche Rolle spielen.
- Versammlungsleiter und Ordner werden zum verlängerten Arm der Polizei gemacht, statt die Anliegen der Versammelten zu vertreten. Sie werden registriert und haftbar gemacht und können als „ungeeignet“ abgelehnt werden.
- Bereits gleiche Mützen oder gleichfarbige Streikwesten von Gewerkschaften können als „militant“ und „einschüchternd“ gewertet und verboten werden.
- Die Polizei darf fast ohne Einschränkungen in die Versammlung eingreifen und z.B. die Personalien der Teilnehmer/innen feststellen.
- Versammlungen können nach Gutdünken der Polizei gefilmt und die Aufnahmen nahezu beliebig gespeichert werden.
- Bereits bei der Anreise zu Versammlungen gilt ein Sonderrecht für polizeiliche Kontrollen und Schikanen.
Naziaufmärsche werden nicht verhindert.
Das vorgebliche Ziel, besser gegen Naziaufmärsche vorgehen zu können, wird verfehlt.
Bereits in der Vergangenheit wurden antifaschistische Aktivitäten häufig seitens der Behörden erschwert. Im neuen Gesetz werden nun verstärkt gerade diejenigen behindert, die sich in Versammlungen gegen Rechtsradikale wenden. Um rechtsradikale zu bekämpfen wären u.a. Verbote von Naziorganisationen angebracht, nicht aber Einschränkungen der Versammlungsfreiheit, die alle treffen.
Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht!
Das Recht auf offene Diskussion und öffentliche Meinungsäußerung gehört zur Grundsubstanz der Demokratie. Die baden-württembergische Landesregierung macht es mit ihrem Entwurf aber zum Sonderfall, der besonderer behördlicher und polizeilicher Beobachtung unterstellt ist.
Versammlungen „enthalten ein Stück ursprünglich – ungebändigter unmittelbarer Demokratie, das geeignet ist, den politischen Betrieb vor Erstarrung in geschäftiger Routine zu bewahren“, sagt das Bundesverfassungsgericht.
Wir sagen: Dabei soll es bleiben.
Deshalb rufen wir alle Menschen dazu auf, gegen die geplante Beschränkung der Versammlungsfreiheit zu demonstrieren.
Der BUND-Landesverband Baden-Württemberg e.V. ruft zusammen mit vielen anderen Organisationen (z.B. ATTAC, DGB-Landesverband, Landesjugendring) und Einzelpersonen zur Teilnahme an der Demonstration am 6. Dezember 2008 auf. Demonstrationsbeginn ist um 14 Uhr in der Lautenschlagerstraße (gegenüber dem Hauptbahnhof)
www.versammlungsrecht2009.tk

Die Vollversammlung des Landesjungerings hat beschlossen, diesen Aufruf zu unterstützen. Hier der Beschluss der Vollversammlung des LJR am 15. November 2008.

Forderungen der Jugendverbände bezüglich des Vorhabens
der Landesregierung ein Landesversammlungsgesetz
zu beschließen


B e s c h l u s s d e r V o l l v e r s a m m l u n g d e s L a n d e s j u g e n d r i n g s a m
1 5 . N o v e m b e r 2 0 0 8


1. Die Vollversammlung des Landesjugendrings sieht die Vorlage zum Versammlungsgesetz Baden-Württemberg kritisch und bewertet die Auswirkung für die demokratischen Grundrechte und für die Jugendverbandsarbeit negativ. Wir
fordern die Landesregierung auf, diese negativen Auswirkungen zu korrigieren.

2. Die Vollversammlung des Landesjugendrings fordert den Vorstand des Landesjugendrings auf, die Neufassung des Versammlungsgesetztes intensiv und kritisch zu begleiten. Insbesondere muss die Bedeutung demokratischer Partizipation als Grundrecht vom Vorstand eingefordert und auf die Entscheidungsträger im Gesetzgebungsverfahren dementsprechend Einfluss genommen werden.

3. Die Vollversammlung des Landesjugendrings Baden-Württemberg ruft zur Demonstration am Samstag, 6.12.2008 (14:00 Uhr, Lautenschlagerstraße) gegen das Landesversammlungsgesetz auf und unterstützt das Bündnis, das zu dieser Demonstration aufruft.
Beschlossen von der Vollversammlung des Landesjugendrings Baden-Württemberg e.V. am
15. November 2008.

Nur noch 1,60 € für 40 kg alte Waschmaschine

Der Schrottpreis ist nun seit meinem Herd vor zwei Wochen um ganze 50% gesunken. Gab es für den Herd mit 40 kg noch 3.20 €, so waren es heute für die alte Waschmaschine bei gleichem Gewicht nur noch 1,60 €. Dies als auch eine Folge der weltweiten Wirtschaftskrise, die längst auch in Deutschland angekommen ist. Möglich ist, wie ich im Gespräch mit einem Mitarbeiter der Schrottverwertung erfuhr, dass der Preis noch weiter sinken wird.

Die wechselhafte Geschichte des Mosel-Einkaufs-Zentrums MEZ Kenn

Seit 2006 ist das MEZ in Kenn nun bereits REAL und gehört somit zur Metro-Gruppe. Seit ich dort einkaufe ist das damit bereits der vierte (!) Wechsel, doch die Geschichte ist bereits länger sehr wechselhaft.

Gegründet wurde das Mosel-Einkaufs-Zentrum von der Schmidt & Breug GmbH. Im Juli 1986 wurde es von der coop SB Warenmarkt und Fachmarkt AG übernommen. Nach der Insolvenz und Pleite des sich damals im Besitz des DGB befindlichen coop-Konzerns und der Supermarkt wurde in “Continent” umbenannt war von 1990 bis 1996 im Besitz der französischen Promodes Gruppe. Dann folgte “Interspar” von 1996 bis 1998 und von 1999 bis 2006 gehörte der Supermarkt zur amerikanischen “Wal-Mart” Gruppe.

Der Schrottpreis ist drastisch gesunken

Heute war ich erneut beim Schrottverwerter. Zwei Fahrräder hatte ich dabei. Das waren immerhin wieder 40 kg. Doch dieses mal gab es lediglich nur noch 2,40 Euro dafür, statt der 3,20 noch vor etwa zwei Wochen für den alten E-Herd mit dem gleichen Gewicht. Auch hier also jetzt die Folgen der Krise auf den Finanzmärkten.

Der “neue” Ablass” - Gerechtigkeit gibt es umsonst

6. Oktober 2008 EKHN

Auseinandersetzung über den Ablass
Gott schenkt den Menschen Gerechtigkeit umsonst Zur theologischen Auseinandersetzung mit der römisch-katholischen Kirche um den Ablass hat der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber (Wolfenbüttel), angeregt. In einem Beitrag in den am 30. September erscheinenden „VELKD-Informationen“ schreibt Weber, es bleibe „rätselhaft“, wieso zu Beginn des Paulusjahres der Vatikan wieder auf die Möglichkeit verweise, einen „vollkommenen Ablass“ zu gewinnen. Martin Luthers Kritik am Ablasswesen, die am 31. Oktober 1517 in seinen 95 Thesen zum Ausdruck kam, beschreibe das Zentrum seiner reformatorischen Erkenntnis: In Christus schenke Gott den Menschen Gerechtigkeit umsonst.
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www.reformationstag.de

Der Thesenanschlag Mrtin Luthers gilt als die Geburtsstunde der Reformation - daran erinnert der Reformationstag, den die evangelische Kirche jährlich am 31. Oktober feiert. Sie sind eingeladen, den Reformationstag mitzufeiern. Für Gemeinden besteht die Möglichkeit, ihre Gottesdienste und Veranstaltungen zum Reformationstag jetzt in einer bundesweiten Datenbank einzutragen. Wo in Ihrer Nähe Gottesdienste gehalten werden oder Veranstaltungen stattfinden, können Sie ab 15. Oktober über unsere Gottesdienstsuche in Erfahrung bringen. Außerdem finden Sie hier “Luthers Weg”: Am 20. Oktober 2008 wird eine Pilgergruppe in Erfurt aufbrechen, um am 31. Oktober zu den Reformationsfeiern in Wittenberg einzutreffen. Genau 500 Jahre vorher, im Herbst 1508, ist Martin Luther diesen Weg gegangen, um seinen ersten Lehrstuhl an der Universität Wittenberg anzutreten. Mit der Aktion startet die Föderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland (EKM) in die Luther-Dekade, mit der von 2008 bis
2017 bundesweit an den Thesenanschlag des Reformators im Jahr 1517 erinnert wird.

http://www.reformationstag.de

3,20 € für einen Herd

Diese Woche war es endlich soweit: Der alte Herd, den wir vom Vormieter übernommen hatten und dessen Herdplatten bereits gefährlich dünn an den Rändern waren konnte nach dem Verlust der Heizkraft in der Backröhre endlich auf den Schrott. Ein Angebot bei RATIO machte es möglich: Ein neuer Herd aus Polen mit der Marke “Premium” für sage und schreibe nur 170,- € mit Backblechen und Grill. Dazu kommt noch Energie Klasse A. Ein Schnäppchen, allerdings darf man den Gerätewagen nicht öffnen, da dessen Boden aus reinem dünnen Plastik ist und sich einfach durchbiegt beim Öffnen. Außerdem ist bereits im Geschäft die Frontplatte einfach abgefallen.

Doch wohin mit dem alten Herd? Zum Schrotthändler. Was es wohl noch geben wird dafür fragte ich  mich? 3,20 € habe ich immerhin noch für die 40 kg Weißblech bekommen. So nebenher erfuhr ich dann auch noch das tatsächliche (derzeitige) Leergewicht meines Autos.